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Schwarzer Hautkrebs

Malignes Melanom

Im Gegensatz zum hellen Hautkrebs kann das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) nicht nur bei älteren Menschen sondern auch im jungen Erwachsenenalter auftreten.

Das Melanom ist einer der aggressivsten Hauttumoren, welches ab einer gewissen Tumordicke zu einer Metastasierung führen kann. Aus diesem Grund ist die Früherkennung beim Melanom überlebenswichtig. Je dünner das Melanom bei der Erstdiagnose ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es bereits in die Blut-und Lymphgefässe eingedrungen ist und deshalb noch keine bösartigen Absiedlungen bilden konnte.

Deshalb raten wir unseren Patienten zu regelmäßigen Hautkrebs-Screenings mindestens einmal jährlich, bei vorliegenden Risikofaktoren auch alle 6 Monate. Denn nichts ist leichter als das Hautorgan anzuschauen, da es offen vor uns liegt.

Neben hellem Hauttyp und genetischer Disposition spielt auch hier die Sonnenexposition, besonders auch Sonnenbrände in der Kindheit eine große Rolle. Nichtsdestotrotz kann das Melanom auch an nicht-sonnenexponierten Körperstellen auftreten, weshalb eine sorgfältige Hautinspektion zusätzlich in Hautfalten, Kopfhaut, Mund- und Genitalschleimhaut erfolgen sollte.

Das Melanom kann neu, aber auch aus bestehenden Pigmentmalen / Muttermalen (Nävi) entstehen. Häufig macht es sich durch Veränderungen in Form, Farbe, Erhabenheit und Größe bemerkbar, auch Juckreiz oder Blutung können auftreten. Zur Beurteilung wird die sogenannte ABCD-Regel herangezogen (Asymmetrie, Begrenzung, Colour, Durchmesser).

Zur Erkennung eines Melanoms wird immer das Dermatoskop (Auflichtmikroskop) hinzugezogen. Hier kann es von Vorteil sein, wenn die Muttermale / Nävi regelmässig dokumentiert, gespeichert und abgeglichen werden (Digitale Dermatoskopie), um mögliche Veränderungen zu erkennen.
Ergänzend können wir in unserer Praxis nicht-invasive, bildgebende Verfahren wie die Konfokale Laserscanmikroskopie anwenden, um verdächtige Muttermale noch genauer zu untersuchen und eventuell bei gutartigem Befund, eine Operation vermeiden helfen.

Das maligne Melanom muss operativ im Ganzen und mit Sicherheitsabstand entfernt werden. Dieser richtet sich nach der Tumordicke, die histologisch – also in der feingeweblichen Untersuchung – festgestellt wird. Je nach Befund und Stadium der Erkrankung kann auch noch eine operative Lymphknoten-Entfernung empfohlen werden (Operationen) und weitere medikamentöse Therapien nötig werden.
Eine Durchuntersuchung mit Laborkontrolle und Lymphknoten-Ultraschall – wie wir es in unserer Praxis auch anbieten – wird empfohlen.

Nach einer Melanom-Diagnose sollte eine regelmäßge, sogenannte Tumor-Nachsorge erfolgen mit Ganzkörperinspektion der Haut und je nach Stadium auch Lymphknoten-Ultraschall und Blutuntersuchungen. Diese Nachsorge-Untersuchungen bieten wir in unserer Praxis an.

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